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SFB Deine Zukunft

75 Jahre SFB

Mit einem großen Fest auf dem Werksgelände feierten Mitarbeiter, Gesellschafter und Gäste am vergangenen Wochenende das 75. Betriebsjubiläum der SFB. Dem Geschwisterpaar Petra und Thomas Steibli, beides geschäftsführende Gesellschafter, gelang es auch beim Feiern, sowohl der Lebendigkeit als auch der Tradition des Unternehmens Raum zu geben.

Die Geschichte des Betriebes beginnt bereits 1941 als „Schrauben- und Facondreherei Ottobeuren“ damals noch SFO abgekürzt. Erst zehn Jahre später zog das Unternehmen von Ottobeuren nach Babenhausen, hier konnte das Werk dann als SFB umbenannt auch weiter wachsen. Heute beschäftigt die Gesellschaft 360 Menschen aus zehn verschiedenen Nationen und ist damit zum größten Arbeitgeber des Fuggermarktes avanciert.

Typisch mittelständische Nachkriegsentwicklung

Ferry Steibli, der Vater von Petra und Thomas, legte dann den Grundstein für die Neuausrichtung des Unternehmens. Er stieg Anfang der 1960-er Jahre als Technischer Leiter in den Betrieb ein, forcierte die Umbenennung in „Schwäbische Formdrehteile GmbH“ und wurde bereits drei Jahre nach seinem Eintritt als junger Mann zum Prokuristen bestellt. Wenige Jahre danach wurde er der dritte Geschäftsführer und erwarb auch Firmenanteile. Ein wichtiger Schritt folgte 1980, als die SFB die Baugruppenfertigung und die Herstellung von Hydraulik- und Pneumatikventilen begann, in der das Unternehmen seine Kernkompetenz aufgebaut hat. Seit 1984 war die SFB dann im Besitz dreier Gesellschafter zu gleichen Anteilen, einer von ihnen war jetzt Ferry Steibli.

Mit Mut und Geschick in die Neuzeit

Ferry Steibli erkrankte 1994 sehr schwer und konnte die Unternehmensführung nicht weiter übernehmen. Die beiden anderen Gesellschafter wollten ihre Anteile daraufhin schnellstmöglich an einen großen Konzern verkaufen. Es folgten einige Monate Ungewissheit über die Zukunft der Firma und den Standort Babenhausen. Das Geschwisterpaar Petra und Thomas, damals in ihren Endzwanziger-Jahren, waren zwar bereits im Betrieb beschäftigt, jedoch nicht in leitender Position. Gleichwohl hatten sie allen Mut zusammengenommen und wollten den Traum ihres Vaters, die SFB irgendwann als Familienunternehmen zu führen, verwirklichen. Nur – welche Bank gibt zwei jungen, in der Geschäftsführung unerfahrenen Menschen genug Geld, um die Anteile der beiden anderen Gesellschafter kaufen zu können. Die Hausbank des Unternehmens jedenfalls nicht, sie hatte schon dankend abgewinkt. Die Geschwister ließen jedoch nicht locker und es gelang ihnen schließlich die Raiffeisenbank Babenhausen für ihren Plan zu gewinnen.

Petra Steibli als Betriebswirtin und Thomas Steibli als Maschinenbauer haben dabei nicht nur Wagemut bewiesen sondern waren auch in der Akquisition neuer Kunden sehr erfolgreich. Mittlerweile ist die SFB auch bei der größten Industrieschau, der Hannover-Messe Stammgast. Das Betriebsgelände konnte auf mittlerweile 23 Tausend Quadratmeter erweitert werden, die SFB Polska wurde gegründet und ebenfalls in Polen konnte das Unternehmen Agromet erworben werden. Bei all dem Wachstum und der Bewältigung mehrerer Wirtschaftskrisen hat das Geschwisterteam die gesamte „SFB Group“ sehr familiär geführt.

Die Dankbarkeit der beiden gegenüber Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Förderern schlug sich bei der Jubiläumsfeier nicht nur in Worten nieder. Mit eigens für den Tag angefertigten Lebkuchenherzen und Schrittzählern, üppigem typisch bayerischem Essen und Getränken sowie gelungenen Live-Auftritten zweier Bands bedankte sich da Geschwisterpaar bei den Gästen. Das sehr lebendige Fest mit über dreihundert Teilnehmern, das professionell von der Babenhauser Agentur CMD medial begleitet wurde, stärkte erneut das „Wir-Gefühl“ der Belegschaft. „Das ist uns wichtig,“ so Petra Steibli, „damit wir auch künftige schwierige Situationen gemeinsam meistern können“

 

75 Jahre SFB - Flyer

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